10. Abschaffung der Schulaufsicht und Gründung von Coachinginstituten für Bildungsträger

Die existierenden Schulaufsichten sind Teil der Schulverwaltungsystems. Wir verneigen uns, vor allen tapferen Mitarbeitern, die jedoch auf verlorenem Posten kämpfen. Vom System her gesehen sind sie Bestandteil der Mangelverwaltung, bürokratische Gängelungs- und Verhinderungsinstrumente. Sie werden überflüssig und zusammen mit den Schulverwaltungen abgeschafft.

Es bleibt die Notwendigkeit bestehen, die Einhaltung von verbindlichen Bildungsstandards zu gewährleisten. Dies ist ein dynamischer Prozess, dafür brauchen die freien Träger jedoch keine "Aufsicht," sie sind schließlich keine kleinen Kinder. Wir wollen in der Zukunft kein defizitorientiertes Denken mehr, wir wollen Partner, die auf Augenhöhe miteinander arbeiten, um gemeinsam ein hohes Ziel zu erreichen.

Die neuen Coachinginstitute werden selbst vom Dachverband zertifiziert und sind Dienstleister der freien Träger, sie konstituieren sich sowohl aus festen, als auch aus ehrenamtlichen Mitgliedern: Eltern, Lehrer, Bildungsforscher kurzum alle Gruppen, die ein Interesse an der Bildung haben. Die entstehenden Kosten werden im Bildungsgutschein kalkuliert, jeder Bildungsträger muss mit einem Coachinginstitut zusammenarbeiten, um die für den Schulbetrieb zwingend erforderlichen Zertifikate zu erhalten.

Die Coachinginstitute sind für die Einhaltung der gesetzlichen Standards zuständig und insofern weisungsberechtigt. Das beginnt bei baulichen Gegebenheiten, der Einhaltung der Rahmenlehrpläne bis hin zu Fragen der Schulspeisung und Sozialstandards, also auch die Bezahlung der Lehrkräfte.

Die Betonung liegt auf „Zusammen-Arbeit,“ die Coachinginstitute sind immer Partner und Hilfeleister bei der Lösung von Problemen. Damit werden die Coachinginstitute neben dem neu zu bildenden Dachverband weitere Interessenvertreter der Bildungsträger. Sie sind in den pädagogischen Alltag involviert, erkennen so schnell und effektiv Entwicklungen und Probleme und können diese mit dem Dachverband auf eine politische Dimension bringen. Natürlich gibt es mindestens zwei vom Bund zertifizierte Coachinginstitute, auch hier entsteht eine kleine Marktwirtschaft und die Bildungsträger haben die freie Qual der Wahl.


Zusammenfassung:

Mit diesen vorgeschlagenen Reformen werden drei kleine Revolutionen ausgelöst:

  1. Die Qualität und die Effizienz der Bildung steigt auf ein neues, modernes Niveau.
  2. Aus einem System der post-sozialistischen Planwirtschaft mit unfähigen und unnützen Verwaltungen und gegängelten Bildungseinrichtungen wird ein System freier Träger, die mit ihrer staken Lobby ihre Interessen auf allen politischen Ebenen durchsetzen können.
  3. Bisher undenkbar: In der Bildung wird die soziale Marktwirtschaft bis in die letzte Konsequenz errichtet. Der Bildungssektor wird vom lästigen Kostenfaktor zu einem wirtschaftlich starken Bestandteil der Volkswirtschaft.



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