2. Umwandlung aller Gesundheitseinrichtungen in freie Träger

Wer von Ihnen ... liebe engagierte Zeitgenossen .... schon das Kapitel Bildung gelesen hat, dem kommt das Folgende sehr bekannt vor. Das soll auch so sein, denn das Prinzip ist das gleiche und die Umwandlung in freie Träger ist eines der geistigen Werkzeuge von günstige-intelligenz.de .

Keine Gesundheitseinrichtung braucht eine übergeordnete und meist überbordende Bürokratie. Die bereits heute existierenden sich selbst verwaltenden freien Träger beweisen das. Sie zeigen aber auch, dass es notwendig ist, ein Abrechnungs- und Besoldungssystem von Gesundheitsleistungen zu schaffen, die es den Trägern ermöglicht, sich ausschließlich(!) und kostendeckend über die Abrechnung der von ihnen erbrachten Leistungen zu finanzieren.

Jede Quersubvention durch Kommunen, den Staat oder gar die Industrie ist die Quelle von unerlaubter Einflussnahme. So werden Art und Umfang der Behandlungen der Patienten unzulässig beeinflusst, die Nachweise der Wirksamkeit und somit der Wert/ Preis der erbrachten Gesundheitsleitungen verfälscht und verzerrt! Sie erinnern sich sicherlich an den Skandal des massenhaften Hochstufens von Krankheiten durch die Krankenkassen. Dies geschah um an Gelder des Gesundheitsfonds zu kommen, die Patienten wurden auf Krankheiten behandelt, die sie überhaupt nicht hatten, natürlich mit den entsprechenden Medikamenten und den entsprechenden Nebenwirkungen. Alles nur um an Geld zu kommen! Das ist nur ein Beispiel!

Indem die freien Träger sich ausschließlich über die von ihnen erbrachten Leistungen finanzieren, werden sie letztlich von denen bezahlt, die diese Leistungen empfangen oder anders ausgedrückt, sie gehören denen, die sie nutzen.

Das setzt voraus, dass die erbrachten Leistungen zertifiziert und bewertet werden, dazu braucht es eine Institution, die Sie, liebe Leser in unserer Forderung Nummer 5 kennenlernen.

Die Bewertung der Gesundheitsleistungen ist für alle Träger gleich und verbindlich. Die Krankheiten und Heilverläufe der einzelnen Patienten werden dokumentiert. Die anonymisierten Patientendaten werden analysiert und quantifiziert. So entsteht eine belastbare Datenlage, die sowohl über die Wirksamkeit einer Heilmethode als auch die Qualität der Arbeit der einzelnen Klinik Aufschluss gibt. Daraus wird es ein „Qualitätsfaktor“ ermittelt, der die Leistungen der einzelnen Kliniken widerspiegelt. Warum soll eine schlecht arbeitende Klinik, die das Leben ihrer Patienten eher verkürzt, genau so viel verdienen wie eine „Heil-“stätte im besten Sinne des Wortes.

Ein System der objektiven Auswertung einzelner Heilmethoden sowie die trägergenaue Ermittlung des Heilerfolges schafft eine sichere und vergleichbare Bewertungsgrundlage der einzelnen Behandlungsmethoden. An so etwas ist im heutigen System gar nicht zu denken.

Die Umwandlung aller Gesundheitseinrichtungen in freie Träger ist ein wichtiger Bestandteil zur Stärkung der mündigen und gleichberechtigten Patienten. Patienten und Träger sind endlich auf Augenhöhe, die Patienten sind Kunde und zwar nicht mit dem Ziel ihnen so viel wie möglich zu „verkaufen,“ sondern sie umfassend und allseitig zu informieren und Entscheidungen gemeinsam zu treffen. Die Informationen umfassen die zu erwartende Wirksamkeit, die Risiken und Nebenwirkungen, die Folgen aber auch die Kosten, der jeweiligen Behandlungen.

Auf diesem Wege gibt es noch weitere Reformbausteine, diese lesen Sie bitte in den weiteren Punkten unseres Kapitels „Gesundheit“ nach.

Vorher fassen wir zusammen und legen in unseren geistigen Werkzeugkasten:

  1. Die sich selbst verwaltenden Träger, die sich ausschließlich und umfassend durch ihre Leistungen finanziert, auf keine Almosen angewiesen sind und bei besserer Leistung auch mehr verdienen.
  2. Ein umfassendes Bewertungssystem, dass durch Auswertung der Arbeit der freien Träger entsteht. So wird es möglich die Wirksamkeit, die Risiken und die Kosten der einzelnen Behandlungsmethoden patienten- und standortgenau zu erfassen. Ein objektives Auswertungssystem, dessen breite Datenbasis alle Patienten sind, schafft einen Entwicklungsschub und ist heute vollkommen undenkbar!
  3. Gut ausgestattete Träger, die nicht mehr auf Quersubventionen durch Kommunen, Organisationen vor allem aber durch die Pharmaindustrie angewiesen sind. Die heutige zum Teil prekäre Finanz- Personal- und Ausstattungssituation vieler Kliniken kostet zehntausende Menschenleben jährlich. Schon die Zertifizierung von in Apotheken erhältlichen Medikamenten ist unzureichend. Die Anwendung von Medikamenten in Krankenhäusern ist praktisch unkontrolliert, der heutige Krankenhauspatient ist ein Versuchskaninchen!
  4. Eine starke Lobby, den Dachverband freier Gesundheitsträger, der mit Krankenkassen und Politik auf Augenhöhe verhandelt und die Interessen seiner Mitglieder politisch und wirtschaftlich durchsetzt.
  5. Eine effiziente Struktur des freien Trägers als gemeinnützige Kapitalgesellschaft unterschiedlicher Formen. So entsteht Wirtschaftlichkeit auf der Basis von Unabhängigkeit. Letztliche Eigentümer, wenn auch nicht im rechtlichen Sinne, sind die Patienten, die durch Inanspruchnahme von Leistungen die Träger finanzieren.


Das ist doch ein funktionierender Plan oder ... bleiben Sie dran, es lohnt sich!

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